Ab auf die Insel

Im Januar stand mal wieder ein Kurzurlaub an. Diesmal ging’s auf die zweitgrößte deutsche Insel Fehmarn. Hab dort den Freddy aus Australien besucht. Die Reise startete mit der Zugfahrt. Hätte nicht gedacht, dass man bis Fehmarn von Frankfurt aus nur 1 mal umsteigen muss ;)

Fehmarn war ziemlich ausgestorben, ist wohl nicht gerade die Hauptsaison zur Zeit, aber dafür konnte man über’s Wasser laufen, weil die Ostsee zugefroren war ;)

Berlin

Neulich in Berlin hatte ich noch ca. eine halbe Stunde Zeit, um mich ein bißchen umzuschauen. Leider war es auch schon dunkel und es hat geregnet, aber immerhin konnte ich noch was sehen ;)

Prag

Ende Oktober ging’s nochmal nach Prag um von den Strapazen der Kerb ein bißchen auszuspannen und etwas Kultur und Nachtleben zu genießen :)

Australien letzter Teil – Sydney

Nachdem ich die Westküste und das Outback gesehen hatte, durfte natürlich die Ostküste auch nicht fehlen. Da es jedoch Winter in Australien ist und ich wenn ich schon mal Meer und Strand habe auch ins Wasser will, beschloss ich die Ostküste nur mal kurz zu besuchen und auf einen längeren Trip zu verzichten. Deshalb ging’s nur nach Sydney.

Ich beschloss erstmal durhc die Stadt zu laufen, um auch alles mal von der Nähe zu sehen. Nachdem ich China-Town erkundet hatte, ging’s erstmal in den chinesischen Garten.

Nach diesen asiatischen Eindrücken ging’s dann weiter nach Darling Harbour.

Hier habe ich mich umgeschaut und die Sonne genossen. Aber man kann hier nicht nur in Kaffees usw. gehen, sondern auch noch die Unterwasserwelt Australiens erkunden. Hier kann man auch Squids anschauen, die übrigens auch ganz hervorragend schmecken ;)

Zudem gibt’s hier noch andere Fische, unter anderem auch Dugongs

und Haie.

Dach habe ich dann erstmal eine Rundfahrt mit dem Schiff durch Sydney gemacht und mir dabei die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Stadtteile vom Wasser aus angesehen.

Hier konnte ich dann auch sehen, wie man über die Harbour Bridge laufen kann, was ich eigentlich wollte. Doch da dieser zugegeben nicht ganz günstige Spaß auch noch über 3 Stunden dauert und man nicht mal seinen eigenen Foto mitnehmen darf, beschloss ich dann doch noch was anderes zu machen. Also ging es zu den Rocks, wo ich mich dann erstmal umgeschaut habe

und dann auch auch nochmal die Harbour Bridge und die Oper im Sonnenuntergang sehen konnte.

Danach stand dann auch schon das nächste Event bevor. Das Viertelfinale der WM gegen Argentinien. Zum Glück gibt’s ja in Sydney ein paar mehr Deutsche als in Freo, so dass wir zusammen auf dem Fanfest feiern konnten.

Ein paar Argentinier waren übrigens auch da, die sich jedoch unsere Überlegenheit bewusst waren.

Am nächsten Tag stand dann ein Treffen mit dem Praktikanten aus Sydney an, der zufälligerweise auch Kalli heißt. Da muss ich also um die halbe Welt fliegen, um jemanden kennenzulernen, der genau so wie ich heißt. Also zwei Callys/Kallis in Sydney ;)

Der letzte volle Tag stand dann ganz im Zeichen der Heimreise. Da ich ja noch Thrombose-Spritzen für den langen Flug brauchte, hab ich ja schon in weiser Voraussicht mir in Deutschland ein Rezept ausstellen lassen. Leider sagte man mir in der Apotheke, dass ich dafür ein australisches Rezept bräuchte und dass in der Uni um die Ecke ein Arzt wäre zu dem ich gehen könnte. Die wollten dann auch prompt meinen Studentenausweis haben, den ich ihnen auch vorlegen konnte. Aber leider nehmen die wohl nur noch dort eingeschriebene Studenten…und das ich ja auch an einer technischen Uni studiere, ließen sie auch nicht gelten :(

Aber immerhin konnten sie mir einen anderen Arzt sagen, wo ich hingehen kann…den ich aber leider nicht gefunden habe :(

Also ging’s dann erstmal wieder zur Stärkung nach China-Town, wo ich nach dem Essen ein Doctor-Schild sah. Der nette chinesische Doktor hatte jedoch noch nie was von dem  Medikament gehört, dass ich brauchte, also musste er sich erstmal schlau machen, man lernt ja bekanntlich nie aus ;) Aber er hat mir dann doch das Rezept ausgestellt und das sogar kostenlos :) Nachdem ich bei dem chinesischem Arzt gewesen war, bin ich dann in eine chinesische Apotheke, um das Medikament zu kaufen. Hier konnte man mir leider nicht helfen, da dieses Medikament nicht vorrätig war und es mindestens einen Tag dauern würde, bis das geliefert würde…das war nicht so gut, da ich ja schließlich am nächsten Morgen heimfliegen wollte. Aber man sagte mir, dass möglicherweise eine andere Apotheke irgendwo in Sydney das hat und beschrieb mir den Weg dorthin. So machte ich mich also wieder auf den Weg, doch nach einigen Schritten kam mir die nette Apothekerin hinterhergerannt und meinte, dass sie ein anderes Medikament mit gleicher Wirkung da haben. Das kannte ich schon und sagte das ich das nehme. Aber so einfach war das dann wieder doch nicht…der Arzt musste erst noch zustimmen. Er kannte dieses Medikament jedoch auch nicht, so dass er sich einverstanden erklärte, als ich sagte, dass ich das kenne. Also bekam ich doch noch meine Spritzen. So viel Aufwand für 2 Spritzen ;)

Am nächsten Morgen ging’s dann nach fast genau 7 Monaten Richtung Heimat. Da der billigste Flug über Shanghai ging, bekam ich dann auch nochmal die Gelegenheit Smog zu sehen.

Und nach einem stresslosen 24 stündigem Flog mit zusätzlichen 3 Stunden Aufenthalt war das Abenteuer Australien dann auch schon wieder rum und ich habe wieder deutschen Boden betreten :)

Begrüßung der JF durch das Königliche Marinemusikkorps in Schweden

Get the Flash Player to see this content.

Rocks’n’Roll

Da immer nur Fremantle auf die Dauer doch etwas langweilig war, beschloss ich nochmal ein bißchen durch Australien zu reisen. Da wir ja in Deutschland bekanntermaßen kein Outback haben, habe ich also erstmal ne Tour im Outback gebucht. Soweit so gut, man muss halt nur noch irgendwie hinkommen… da die Zeit ja knapp war, habe ich mich entschlossen mit dem Flugzeug zu fliegen und hier kam schon der erste Schock: Der Flug nach Alice Springs ist teurer als nach Bali…aber wenn man schon mal hier ist, macht man das natürlich gerne.

In Alice Springs angekommen, musste ich dann erstmal feststellen, dass ich noch nie auf einem so kleinen Flughafen war und auch sonst war hier nicht viel los. Aber zum Glück ging’s ja nach einer Nacht im 10-Mann-Zimmer auch schon wieder auf Tour. Also um 5 Uhr morgens aufgestanden, Koffer gepackt und los ging’s.

Was will man sehen, wenn man im Outback ist? Natürlich den Ayers Rock oder auch Uluru. Ich hatte ja gedacht, dass das direkt um die Ecke ist, aber nach dem langen Flug muss man sich nochmal gut 5 Std. in einen Bus setzen um da in die Nähe zu kommen.

Aber wir sind dann auch erstmal an dem Ayers Rock vorbei gefahren…die erste Station waren nämlich die Olgas.

Nach den Olgas ging’s dann nochmal zum Uluru, wo wir uns den Sonnenuntergang angeschaut haben…wenn man ganz genau hingeschaut hat, hat man gesehen, dass sich die Farbe des Ayers Rocks verändert…Sachen gibt’s.

Danach ging’s dann auch wieder zurück ins Camp. Zum Glück hatten wir Feuerholz gesammelt, denn nachts war es richtig kalt, aber wenn man so ein richtiges Outback-Abenteuer erleben will, muss man ja auch draußen schlafen…
Am nächsten Morgen ging’s dann wieder in aller Frühe aus dem Schlafsack. Da wir der Sonnenaufgang ja genau so aussieht wie der -untergang (nur dass die Sonne von der anderen Seite kommt), beschlossen wir uns mal näher an den Berg zu begeben und ihn zu umrunden. Hätte ich mir auch nie träumen lassen, dass ich mal morgens um 7 anfange 10 km um nen Berg zu laufen ;)

Der Rundgang war auch ganz interessant, weil man dann eben mal den Berg von allen Seiten gesehen hat und auch mal die Struktur usw. sieht, was man von weiter weg eben nicht sieht. Als wir unseren Rundgang gemacht haben, sahen wir ein paar Menschen auf dem Berg, als wir am Aufstieg ankamen, war dort aber bereits schon wieder geschlossen. Die Aboriginals mögen es ja ohnehin nicht, wenn man auf den Berg steigt, aber wenn man da hoch will, kann es schon sein, dass man etwas Zeit mitbringen muss, da der Aufstieg nur erlaubt ist wenn:

  • keine Zeremonie der Aboriginals ist
  • es nicht zu heiß ist
  • es nicht zu windig ist
  • oder es nicht regnet

Wir haben dann mal gefragt, wie oft die denn den Aufstieg erlauben, da meinten sie, dass es im letzten Jahr gerade mal 55 Tage gewesen wären, wenn man da hoch will, kann es also schon gut sein, dass man ne Woche dort warten muss.

Zudem gibt es noch einige Stellen am Ayers Rock, die o heilig sind, dass man sie nicht fotografieren darf, aber für das unwissende Auge unterscheiden sich diese Stellen nicht groß von den anderen Stellen, so dass man da auch nicht unbedingt drauf angewiesen ist, ein Bild von zu machen.

Soviel zum Uluru…aber die Fahrt war ja noch nicht rum, es gab ja noch ne weitere Felsformation, die man sich hier in der “middle of nowhere” anschauen kann, der Kings Canyon. Doch bevor es soweit war, mussten wir erstmal dahin fahren und natürlich wieder Feuerholz für die Nacht sammeln…

In der Nacht hatten wir dann noch besonderes Glück…nicht nur, dass es kalt war, es hat auch noch geregnet, wie den nächsten Tag übrigens auch…also beste Voraussetzungen für eine Bergtour und so ne Nacht draußen in der Kälte und im Regen hat man ja auch nicht alle Tage, dazu muss man schon nach Australien fahren ;)

Also ging es dann wieder am nächsten Morgen in aller Frühe und bei strömenden Regen los, um den nassen Canyon zu bewundern.

Damit war dann die Fahrt auch schon wieder beendet und es ging zurück in das schnuckelige Alice Springs, wo wir die Tour in der Hotelbar ausklingen ließen und dabei feststellten, dass man nach 3 Tagen Felsen doch ein bißchen süchtig geworden ist ;)

Und am nächsten Tag ging’s dann weiter über Adelaide nach Sydney, aber das ist eine andere Geschichte.

Die Insel der Götter (und Dämonen)

Nachdem ich mein Praktikum beendet und den neuen Praktikanten eingelernt hatte ging es erstmal zum Erholen nach Bali. Bali wird übrigens auch die “Insel der Götter” genannt, da durfte ich natürlich nicht fehlen ;)

Daher fiel auch der Entschluss relativ schnell, dass ich nochmal einen kurzen Abstecher dorthin mache, bevor es nach good old Germany zurückgeht.

Also die Badehose eingepackt und ab ins Flugzeug.

In Bali angekommen, war es auch gute 20 Grad wärmer als in Freo, aber leider zu spät zum baden, daher hab ich mir erstmal was zu essen gesucht und mich ein bißchen umgeschaut.

Wen trifft man auf Bali, natürlich Australier (man sagt auch Australiens Mallorca zu Bali), die einem nach einer kurzen Vorstellung von ihrem Bali Belly erzählen, was für ein schöner Anfang.

Auf Bali hab ich dann unter anderem Surfen gelernt und ich muss sagen, dass ist schwerer als es aussieht, ich hab zumindest mal wieder festgestellt, dass ich Muskeln hab, von denen ich bisher nichts wusste…

Da man ja auch noch etwas von der Insel sehen wollte, ging’s dann auch noch zu einem Vulkan, in einen Affenwald, Kaffee trinken und was man halt sonst noch so auf Bali macht.

Also seht selbst:

Als ich dann zurückfliegen wollte, wollten die mich doch erst nicht fliegen lassen…die meinten ich hätte kein Visum für Australien…aber nach einigen Minuten verständnisvollen auf die Schalterdame und später den -herren Einredens haben sie dann doch mein Visum gefunden und ich konnte zurück nach Down Under.

Where the f*** is Alice???

irgendwo in the middle of nowhere, so viel steht fest, noch nie einen so kleinen Flughafen gesehen…

Bis die Tage dann:)

Ausflug

Nachdem beim Segeln irgendwas schief gegangen war,

bin ich dann erstmal mit dem neuen Auto rumgefahren.

Irgendwie bekam ich Lust auf Rudern…

und immerhin wurde ich von den Känguruhs angefeuert…

So ruderte ich dann dem Sonnenuntergang entgegen…

bis ich Hunger bekam, also erstmal Fisch kaufen…

Alternativ hätte ich auch Schaf essen können…

beim Walfang lief leider ein bißchen was schief…

Nach so viel Spaß für wenig Geld im Western Australia Maritime Museum ging’s dann weiter zum Fußball (Germany vs. Australia) schauen…mit dem bekannten Ergebnis :)

Foundation Night

Da heute Feiertag hier ist (Foundation Day), beschlossen wir gestern mal nach Perth in die Pubs zu gehen, leider hatten wir mit der Musik nicht so ganz Glück.

Get the Flash Player to see this content.

Immerhin gab es aber dann in einem Club noch so eine schöne Pappfigur, der man sein Gesicht leihen konnte

Was ein gelungener Abend ;)